<%@LANGUAGE="JAVASCRIPT" CODEPAGE="1252"%>Rosenbaum&Co

 

Rosenbaum & Co – Geschäftsaufgabe und Flucht vor Verfolgung
Ort: Alter Markt

Susanne Waltke
Die Gedenkplatte soll an die Familie Rosenbaum erinnern, die Inhaber eines Geschäftes in der Herforder Innenstadt waren. Auf der Platte ist ein Mantel dargestellt, welcher den Geschäftszweig symbolisiert, in dem die Familie tätig war. Des Weiteren ist auf dem Mantel ein Stempel zu sehen, auf dem „EMIGRIERT 1939" zu lesen ist, was auf das weitere Schicksal der Familie verweist. Soweit es meine Nachforschungen ergaben, ist Familie Rosenbaum im Januar 1939 in die Vereinigten Staaten von Amerika ausgewandert. Für den Namen des Geschäftes habe ich eine geschwungene Schriftart gewählt, die gut mit den weichen, geschwungenen Linien des Mantels harmoniert. Der Schriftzug hat die Form eines Bogens, sodass er den Mantel umrahmt und dessen Form nachzeichnet. Im Kontrast dazu habe ich für den Stempel eine sehr hart wirkende Schrift gewählt, die die Harmonie durchbricht. So wie die Schrift des Stempels die Harmonie des Bildes zerbricht, so haben die Umstände, die die Familie zur Emigration gezwungen haben und auch die Emigration selbst das Leben, das die Familie geführt hat, zerbrochen.

Sachverhalt:
Seit 1911 bestand am Alten Markt das Kaufhaus Max Rosenbaum . Dieses wurde im November 1938 weit unter Wert verkauft. Die Familie Rosenbaum emigierte im Jahre 1939 in die USA.