<%@LANGUAGE="JAVASCRIPT" CODEPAGE="1252"%>Judenhaus - Zusammenleben unter Verfolgung

 

Judenhaus - Zusammenleben unter ständiger Verfolgung
Ort: Kirchgasse 4

Maureen Heuermann
Dargestellt wird der Eingang eines der Häuser vor dem sich zwei Soldaten postiert haben. Es ist nicht zu erkennen ob sie sich zum Betrachter oder zum Haus wenden, somit könnten sie die Menschen im Haus sowohl bewachen als auch auf dem Weg sein, um eine der Personen im Haus abzuholen. Sie stehen symbolisch für die Angst und die Unsicherheit, die die Menschen im Haus beherrschten. Das Relief weist keine direkten Verbindungen zum Nationalsozialismus auf. Es werden keine Symbole und keine typischen Merkmale der Soldaten im 2. Weltkrieg gezeigt. Somit lässt sich die Darstellung auch auf ähnliche Situationen und Umstände beziehen, die überall auf der Welt geschahen, geschehen und hoffentlich nie wieder geschehen werden.

Sachverhalt:
In Herford gab es keine bestimmten Judenhäuser, aber die Familien und ihre Verwandten rückten in dieser Zeit besonders eng zusammen. Im heute nicht mehr erhaltenen Haus Kirchgasse 4 lebten 1938/39 bis zu 13 Personen in sehr kleinen Räumen.