<%@LANGUAGE="JAVASCRIPT" CODEPAGE="1252"%>Juden im Mittelalter

 

Juden im Mittelalter – Geldgeber ohne Bürgerrechte
Ort: Am Rathausplatz

Arnika Ahldag
Mein Relief beschäftigt sich mit der Lebenssituation der Juden im Mittelalter, und dies speziell in Herford. Es zeigt einen alten Mann, welcher stellvertretend für die Juden steht, der Münzen in einen Topf wirft. Der Topf hat die Form eines Wappens und die gestrichelte Fläche beschreibt die Farbe Rot, die mit Weiß das alte Herforder Stadtwappen ergibt. Im Hintergrund ist die Silhouette der Jakobikirche und die des Herforder Münsters zu sehen. Ich will mit meinem Relief zeigen, dass Juden schon immer eine gesonderte Stellung hatten und von Verfolgung bedroht waren, wenn doch gleich das Mittelalter einer der Zeiträume war, in denen es ein relativ geordnetes Leben für sie gab .

Sachverhalt:
Die jüdische Bevölkerung wurde im Mittelalter akzeptiert, jedoch nur, da sie Geldgeber für Stadt und Stift war. Juden mussten sich von der örtlichen Herrschaft – hier Abtei und Stadt Herford Geleitrechte erkaufen, um in einer Stadt leben und tätig sein zu dürfen Sie lebten meist an vorgegebenen Plätzen in der Stadt und hatten auch ansonsten nicht die gleichen Rechte, wie andere Stadtbewohner in Herford.